von Thomas Vollmer (Kommentare: 0) in Kategorie » Lanzarote «

Streit um Transportbedingungen der Kamele für die Könige auf Lanzarote

Am heutigen Tage wird es in ganz Spanien, und eben auch auf den Kanarischen Inseln, wieder leuchtende Kinderaugen geben. Heute reiten die Reyes Magos, die Heiligen drei Könige, auf ihren Kamelen geschenkebringend durch die Städte und Dörfer. Dies ist für die Kleinen der Höhepunkt des Jahres. Während man 2014 zunächst noch befürchtet hatte, dass auf den Kanaren nicht genügend Kamele für die traditionellen Cabalgatas, die großen Umzüge mit den Königen zur Verfügung stehen würden weil die Filmproduktion „Exodus“ auf Fuerteventura alle verfügbaren Höckertiere gebucht hatte, gibt es in dieser Hinsicht in diesem Jahr keine Probleme.

Transportbedingungen sind sehr umstritten

Allerdings diskutiert man auf den Inseln derzeit ein anderes Problem mit den Wüstenschiffen. Auf Lanzarote hat man eine Firma, die Tiere zu den Veranstaltungsorten transportiert, wegen Misshandlung der Kamele mit einer Strafe belegt. Auf Fotos wurde dokumentiert, wie eng zusammengepfercht die großen Tiere auf der offenen Ladefläche eines LKWs an ihren Bestimmungort gebracht wurden. Ein von den Medien befragtes Mitglied der Besitzerfamile kann die Aufregung um die Transportbedingungen ganz und gar nicht verstehen. Er sagte, die Tiere würden aus Gründen der Sicherheit und der Beruhigung der Kamele auf so engem Raum transportiert. Nur wenn sie eng beieinander liegen können, fühlen sie sich nach seinen Angaben sicher und sind ruhig genug, um gefahrlos reisen zu können. Seit mehr als 35 Jahren würden die Tiere auf diese Art und Weise transportiert und nie habe es irgendwelche Beanstandungen oder Vorfälle gegeben.

Bleibt zu hoffen, dass man auch diese Diskussion so zufriedenstellend beenden kann, wie das Problem des Kamelmangels im letzten Jahr. Damals hatte Regisseur Ridley Scott die Dreharbeiten über die Feiertage einfach unterbrochen. So konnten die Reyes an allen Ort mit den beeindruckenden Tieren über die Inseln reiten.

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