von Thomas Vollmer (Kommentare: 0) in Kategorie » Gran Canaria «

Brennender Trawler aus dem Hafen von Las Palmas de Gran Canaria entfernt

Der russische Trawler Oleg Naydenov, der am Samstag im Hafen von Las Palmas in Brand geraten war und die gesamte Stadt mit einer dichten und stinkenden Rauchwolke überzogen hatte, ist am Sonntag aufs freie Meer hinausgezogen worden, da die Gefahr besteht, dass das Schiff explodiert und sinkt. Um eine Katastrophe im Hafen zu verhindern entschied sich der Hafenkapitän, das Fischereischiff von den Kais der Inselhauptstadt zu entfernen.

Man will eine Verschmutzung verhindern

Sollte der Trawler tatsächlich sinken, besteht die Gefahr, dass große Mengen Treibstoff austreten. Durch das Abschleppen des 108 Meter langen Schiffes will man vermeiden, dass die Küsten Gran Canarias mit Öl verschmutzt. Die 1990 gebaute Oleg Naydenov hat derzeit über 1.400 Tonnen Treibstoff gebunkert, der ins Meer gelangen könnte.

Trotz der gemeinsamen Anstrengungen von Feuerwehr, Hafenverwaltung, Guardia Civil und verschiedenen anderen Institutionen war es am Sonntag nicht gelungen, das Feuer auf dem Schiff endgültig zu löschen. Es sah zunächst so aus, als sei der Brand unter Kontrolle. Doch es gingen im Inneren des Schiffers immer wieder neue Bereiche in Flammen auf.

Der Trawler hätte eigentlich am Samstagabend zum Fischfang in Richtung der Küste von Mauretanien auslaufen sollen. Die 72-köpfige Besatzung hatte zum Zeitpunkt des Ausbruchs des Feuers bereits die nötigen Lebensmittel gebunkert, mit denen man die Fischer während ihres mehrwöchigen Aufenthaltes an Bord verpflegen soll.

Sollte man die Oleg Naydenov noch retten, schleppt man sie zurück in den Hafen von Las Palmas de Gran Canaria.

(Foto Hafen Las Palmas von torkil storli/flickr.com Lizenz: BY-NC-SA)

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