von Thomas Vollmer (Kommentare: 0) in Kategorie » Lanzarote, Teneriffa «

Teide und Timanfaya in der Vorauswahl zu den 7 Naturwundern Spaniens

Spanien hat viel wunderbare Natur zu bieten. Die sieben schönsten Orte will man jetzt durch eine Abstimmung im Internet ermitteln. Insgesamt zwanzig Vorschläge verschiedener Naturparks sind auf der Seite 7maravillas.es zu finden. Unter anderem der Teide. Organisator der Umfrage ist ein Unternehmen, das man sonst jedoch eigentlich nicht unbedingt auf Anhieb mit Natur in Verbindung bringt. Doch schon im vergangenen Jahr hatte die Versicherungsgesellschaft Allianz Global Assistance ein ähnliches Projekt für den gesamten Süden Europas gestartet. Die Ergebnisse dieser Aktion können auf der Webseite betrachtet werden.

Wie schon im letzten Jahr, winkt auch diesmal wieder einem der Teilnehmer an der Abstimmung ein Job als Entdecker. Gemeinsam mit einem Fotografen und einem Experten für die Berichterstattung in den Sozialen Netzwerken wird der glückliche Gewinner alle ausgewählten Naturschönheiten besuchen sowie seine Eindrücke und Erfahrungen einer breiten Öffentlichkeit durch Fotos, kleine Filme und Reportagen vermitteln. Mitmachen kann dort jeder. Einfach bis zum 8. Juni auf die Seite 7maravillas.es gehen und aus den 20 Vorschlägen bis zu drei auswählen, schon ist man dabei und kann darauf hoffen, bald als Entdecker auf Tour zu gehen.

Die Kanarischen Inseln, die unbestritten über eine große Anzahl an wunderbaren Orten in ihrer einzigartigen Natur verfügen, haben es mit zwei ihrer natürlichen Schätze in die Vorausscheidung geschafft. Der Nationalpark Teide auf Teneriffa gehört bereits zu den besucherstärksten und beliebtesten Parks in Spanien. Er vermittelt mit seinen faszinierenden Landschaften, die nicht selten an die Oberfläche des Mondes erinnern, einen Eindruck davon, mit welcher Kraft die Vulkanausbrüche aus Jahrmillionen diesen nahezu mystischen Ort geformt haben.

Kanarische Parks müssen sich gegen harte Konkurrenz durchsetzen

Nicht viel anders verhält es sich mit dem Parque Nacional de Timanfaya auf Lanzarote. Schon 1993 hat man den vor 40 Jahren zum Nationalpark erklärte Landstrich zum Biosphären-Reservat gemacht und damit noch einmal als besonders schützenswert eingestuft. Auch auf Lanzarote sind die Besucher vor allen Dingen von den zum Teil recht bizarren Formationen aus schwarzem oder rotem Gestein beeindruckt, das die heftigen Eruptionen der Vulkane aus dem Inneren der Erde an die Oberfläche gepresst haben. Ein Besuch dieses Parks gehört wohl für jeden Besucher der schwarzen Insel zum Pflichtprogramm.

Trotz dieser beiden hervorragenden Vertreter werden es die Kanarischen Inseln bei der Wahl zu den sieben Naturwundern Spaniens nicht ganz leicht haben, denn die Konkurrenz hat ebenfalls einiges zu bieten.

So etwa die Cuevas del Drach, die berühmten Höhlen auf Mallorca, die beindruckende Felsenlandschaft El Torcal bei Antequera in der Provinz Málaga oder der Rio Tinto, der durch seine rote Färbung zu beeindrucken weiß und damit unzählige Besucher an seine andalusischen Ufer lockt. Und auch die 15 anderen Bewerber im Wettstreit um die sieben Naturwunder Spaniens sind nicht zu unterschätzen. Alle haben ihren ganz besonderen Reiz. Für die Freunde der Kanarischen Inseln ist es jedoch keine Frage, für welche der Konkurrenten sie sich entscheiden werden. Da man insgesamt drei Favoriten auswählen kann, bleibt neben Timanfaya und Teide immer noch eine Stimme für eine der anderen Attraktionen übrig. Einen Besuch haben sie alle verdient. Mit etwas Glück wird der dann auch noch von der Allianz bezahlt. Vielleicht schafft der Gewinner es ja so, einen kleinen Teil seiner in den vergangenen Jahren gezahlten Versicherungsprämien zurückzubekommen.

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