von Thomas Vollmer (Kommentare: 0) in Kategorie » Teneriffa «

Die Stiftung Loro Park auf Teneriffa züchtet 350 vom Aussterben bedrohte Vogelarten

Der Loro Park auf Teneriffa gehört zu den wichtigsten und meistbesuchten Touristenattraktionen auf den Kanarischen Inseln. Die Vielzahl der Tierarten und besonders der Vögel begeistert Besucher aus aller Welt. Doch hinter den Kulissen der bunten Urlaubswelt kümmern sich die Mitarbeiter des Freizeitparks auch um die Problemfälle des Tierreichs. Nämlich um die Vogelarten, deren Lebensraum von den Menschen zerstört ist oder die aus anderen Gründen vom Aussterben bedroht sind.

Letzte Rettung für viele Tiere

Die Stiftung Loro Park verfügt in Puerto de la Cruz über ein 17.000 Quadratmeter großes Grundstück. Auf diesem sind ganz besondere Vögel beherbergt. Etwa 350 Vogelarten aus aller Welt, die in freier Wildbahn kaum noch vertreten sind, züchtet man hier gezielt. Man will verhindern, dass sie irgendwann ganz vom Planeten Erde verschwunden sind. Dass in Santa Cruz Experten auf diesem Gebiet am Werk sind, hat sich auch schon auf anderen Kontinenten herumgesprochen.

Deshalb treffen auf Teneriffa immer wieder seltene Vögel ein, die zu den letzten ihrer Art gehören. Von besorgten Tierschützern ausfindig gemacht, werden die raren Exemplare nach Santa Cruz gebracht, wo sie dann hoffentlich unter idealen Bedingungen, Nachkommen zeugen, die das Überleben der Art auch langfristig sichern. Unterstützt werden sie dabei von dem Expertenteam der Loro Park Stiftung, die alles tun, um die Vögel dazu zu bringen, nicht nur Nachwuchs zu produzieren, sondern diesen auch am Leben zu erhalten, was oftmals den schwierigeren Teil der Aufgabe darstellt. Dennoch kann man auf Teneriffa immer wieder beeindruckende Zuchterfolge verbuchen, die dazu beitragen, dass die bunte Artenvielfalt in der Vogelwelt nicht noch weiter zurückgeht.

(Foto von wolf4max/flickr.com Lizenz: BY-NC-ND)

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