von Thomas Vollmer (Kommentare: 0) in Kategorie » Lanzarote «

Keine rosa Flieger auf Lanzarote

Eigentlich sollte am vergangenen Freitag, dem 3. Oktober 2014, ein neues Kapitel in der Geschichte des Tourismus auf Lanzarote aufgeschlagen werden. Die Gay Airlines sollten hier landen. Doch es passierte nichts.

Im Sommer hatten die Vertreter der Firma Gay Airlines mit Hoteliers und offiziellen Vertretern der Insel verhandelt. Sie wollten auf Lanzarote eine neue Form des Tourismus für Schwule, Lesben und Transsexuelle zu etablieren. Geplant war es, zahlungskräftige Kunden mit eigenen, in pink lackierten Flugzeugen, auf die Insel zu bringen. Man wollte sie mit einem absoluten Luxusangebot verwöhnen. Schon am Flughafen sollten die Gäste mit einem besonderen Service empfangen werden. Ein eigener Schalter und eine besonders schnelle Gepäckabfertigung gehörten ebenso zu den Plänen von Gay Airlines, wie ein exklusiver Transfer, luxuriöse Unterkünfte und rauschende Feste.

Pläne erweisen sich als Reinfall

Doch am Ende war das alles wohl nur heiße Luft. Der erste rosa Flieger hätte am letzten Freitag aus London ankommen und von Abgesandten der Gemeinde Tías empfangen werden sollen. Doch auf dem Flughafen von Lanzarote war der bunte Vogel nicht zu sehen. Die Hoffnung, dass er doch noch ankommen wird, hat das Empfangskomitee auf der Insel jedoch aufgegeben.

Zwei der drei Teilhaber von Gay Airlines sind nicht mehr aufzufinden und auch die Webseite des Unternehmens – gayairlines.com – ist inaktiv und steht zum Verkauf. So wird es augenscheinlich nichts mit dem Luxustourismus für Schwule, Lesben und Transsexuelle auf der Vulkaninsel. Die Gäste, die das Unternehmen aus ganz Europa mit seinen pinken Fliegern nach Lanzarote bringen wollte, müssen sich nun nach einer Alternative umsehen.

 

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