von Thomas Vollmer (Kommentare: 0) in Kategorie » Kanaren «

Ende einer erfolgreichen Einwanderergeschichte auf den Kanarischen Inseln

Man schrieb das Jahr 1953 als ein Mann aus Pakistan auf die Kanaren kam, um dort sein Glück zu suchen. Noch im Jahr seiner Ankunft auf Teneriffa gründetet Tirthdas Bherumal Bharwani ein Handelsunternehmen, das er nach seiner Tochter Maya benannte, die im Alter von nur 14 Jahren verstorben war.

In den folgenden Jahren wuchs das Unternehmen stetig und der Name prangte schon bald über dem einem ersten großen Laden auf der Plaza de la Candelaria in Santa Cruz. Die meisten seiner Kunden waren Touristen, die bei Maya günstige Super 8 Kameras und Kleidung zu attraktiven Preisen bekamen.

Tiefer Sturz nach dem Erfolg

1969 kam Maya auch nach Gran Canaria, wo man weitere Läden eröffnet und das Sortiment weiter ausbaut. Das Wachstum der Firma, die Tirthdas Bherumal Bharwani mit seinen vier Söhnen gemeinsam betrieb, schien keine Grenzen zu kennen.

Doch nun scheint die Erfolgsgeschichte doch ein Ende zu haben. Maya kann seine Angestellten nicht mehr bezahlen. Die Krise und unternehmerische Fehler der dritten Generation, die nach dem Tod von Ramesh Bharwani vor vier Jahren, das Ruder übernommen hatte, fordern jetzt ihren Tribut. Ramesh Bharwani, einer der Söhne des Gründers hatte das Unternehmen zu der Größe gebracht, die es heute hat. Mit seinen Tod begann der Niedergang. Da die Geschäfte auf Gran Canaria weiterhin rentabel arbeiten, können sie wahrscheinlich gerettet werden. Auf Teneriffa jedoch, wo die Geschichte begann, werden wohl schon bald die Tore für immer schließen.

(Foto von Antonio Tajuelo / flickr.com Lizenz: BY)

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