von Wolfgang Heinrichs (Kommentare: 0) in Kategorie » Gran Canaria «

Die Semana Santa in den Bergen von Gran Canaria

Die Osterwoche in Gran Canaria, die Semana Santa, steht vor der Tür. Traditionell ist dies die Zeit, in der spanische Familien gerne ein paar Tage ausspannen und die Strände im Süden Gran Canaria bevölkern. Auf Grund der Wirtschaftskrise bleiben jedoch in diesem Jahr viele Hotelzimmer leer. Es fehlt das Geld, um einen Urlaub genießen zu können. Ausländische Touristen werden das Loch nach der derzeitigen Buchungslage wahrscheinlich nicht ausfüllen können.

Zelten

Ostern auf dem Campingplatz

Auch wenn die Gäste vom Festland ausbleiben, werden die Bewohner der Inselhauptstadt Las Palmas wohl wie jedes Jahr in den Süden ziehen und die arbeitsfreien Tage in den Touristengebieten verbringen. Beklagt wird jedoch auch in schöner Regelmäßigkeit das Fehlen von geeigneten Stellplätzen für Zelte und Camper, was immer wieder dazu führt, dass praktisch über Nacht neue, wilde Campingplätze entstehen, die nach der heiligen Woche genauso schnell wieder verschwinden.

Gern gesehen sind die Verwandten aus dem Norden bei den Menschen im Süden meist nicht, da sie zwar die Strände bevölkern, aber eben kaum Geld ausgeben. Als PP-Touristen, die nur Pan und Periodico, also Brot und Zeitung kaufen, sind die „Russen“, wie sie auch genannt werden, nicht gerade der Traum der Hotelmanager. Doch nicht nur an den Stränden sind die Kurzurlauber in diesen Tagen zu finden. In den Bergen entstehen zur Osterzeit aller Orten bunte Zeltstädte rund um die beliebten öffentlichen Grillplätze. Da grill und feiert man bis spät in die Nacht und sitzt mit Freunden und Fremden vor den Zelten.

Luxusherbergen mit Weitblick

Wer es sich leisten kann, verbringt die freien Tage auch gerne in einem der nobel ausgestatteten Paradores, jenen Landhotels, die unter staatlicher Leitung in traditionsreichen Gemäuern ihre Gäste empfangen. Eine dieser Luxusherbergen ist an exponierter Stelle Gran Canarias angesiedelt. Am Cruz de Tejeda, wo sich die Wege zum Gipfel der Insel kreuzen, liegt auf einer Höhe von 1560 Metern ein Parador, der den Namen seiner Umgebung trägt. Mit einem fantastischen Ausblick über die Berge bis hin zum Meer und ebenso ansprechend wie komfortabel ausgestatteten Zimmern punktet das Hotel aber nicht nur bei Besuchern aus der Region, sondern immer öfter auch bei Touristen aus anderen Ländern, denen der Trubel an den Stränden nicht liegt und die gerne die faszinierende Natur der kanarischen Bergwelt erleben möchten.

Mit Preisen um die 150 Euro pro Nacht für das Doppelzimmer ist dieses außergewöhnliche Erlebnis allerdings kein ganz billiges Vergnügen, wenn man es mit den Pauschalangeboten der internationalen Reiseveranstalter vergleicht, die in einigen Fällen für diese Summe eine ganze Woche in einem Hotel der einfachen Kategorie anbieten. Dennoch sind im Parador Cruz de Tejeda, der gerade in die Liste der 10 besten Hotels Spaniens aufgenommen wurde, Preis und Leistung durchaus in einem akzeptablen Rahmen angesiedelt. Wer Gran Canaria oder auch eine der anderen Inseln der Kanaren auf eine ganz besondere Art und Weise kennenlernen möchte, sollte einen Blick auf die Seite werfen: www.private-holiday.de

Dort findet man nicht nur den Parador Cruz de Tejeda, sondern auch Angebote auf Teneriffa, La Palma, El Hierro und La Gomera.

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